Melanie Brosowski Autorin

FUNtastik Special

10 Jahre Spaß, Unterhaltung − und natürlich "Star Trek"

TrekDinner beziehungsweise Fan-Treffen werden immer seltener. Besonders stolz können daher die Veranstalter des Fantastik Dinners Hamburg sein. Am 11. Juli gab es gleich mehrere Gründe, um zu feiern. Zum einen das 2500. "Perry Rhodan"-Heft, der 40. Jahrestag der Mondlandung − und natürlich zehn Jahre Fantastik Dinner.

 

Ort der Feierlichkeiten war der kreativ dekorierte Große Saal der "Gaststätte am Sportplatzring" in Hamburg-Stellingen. Schön in U-Form gestellte Tische boten Platz für die mehr als 30 Gäste. Die Preise waren mehr als fair, zum Beispiel Pommes mit Majo für 2,50 Euro, lediglich diverse Nachtische vermisste ich auf der Speisekarte. Dann ging es auch schon los. 


Zuerst unterhielten uns die blauhaarige Elke Janewai und Captain Maxwell vom Raumschiff Bermuda. Als Nächstes stand ich auf der Bühne und trug zwei selbst geschriebene "Star Trek"-Gedichte vor. Nach einer kurzen Essenspause ging es in einem Nebenraum mit einem Vortrag über 23 Jahre Fanaktivitäten in Hamburg weiter. Es gab einen Rückblick auf Zeiten ohne Internet, in denen Fans nach jeder Information gierten und die Trek-Dinner wie Pilze aus dem Boden schossen; die Clubzeitschriften wurden damals noch mit der Schreibmaschine geschrieben, kopiert und mit Tackern zusammengeheftet. Thomas Kohlschmidt und Bernd Timm erzählten einige Anekdoten aus der Clubgeschichte und warfen mittels Laptop einige visuelle Impressionen auf den TFT-Fernseher.

Das vorgesehene gemeinsame Singen musste leider aus Zeitgründen übersprungen werden. Weiter ging es mit einer von Magnus Müller geleiteten Versteigerung von FedCon-Tassen, T-Shirts und Autogrammen. Ein Teil des Erlöses kommt dem Kinderhospitz "Sternenbrücke" zugute.

Dann ging es lustig weiter. Das Sternentheater Fiffikus ließ Jim Beam gegen Earl Grey antreten. Liebevoll gefertigte Figuren aus Pappe und Holz im "South Park"-Stil brachten den Saal zum Lachen.

 


Der Höhepunkt des Abends war die Verlosung zweier wunderschöner Airbrush-Bilder von Volker Krug. Den Abschluss des Specials bildete ein Fernlenk-Shuttle-Rennen.

Zwischendurch blieb immer wieder Zeit, das Gespräch mit anderen Fans zu suchen. So traf ich Mareike und Sascha Reimer mit ihren in 120 bis 250 Stunden aus Holz selbst gebastelten Gewehren. Auch Dietrich Kerner war da und präsentierte seine selbst gebastelten "Star Trek"- und Sci-Fi-Requisiten, wie zum Beispiel PADDs, Kühlschrankmagnete und Postkarten.

Man unterhielt sich über "Star Trek", "Primeval" und "Torchwood", über zu große Uniformoberteile aus den USA, über "Indiana Jones"-Filme, mittlerweile gestorbene Schauspieler, Spiegelreflexkameras und vieles mehr.

Es war ein sehr unterhaltsamer Abend mit vielen netten Leuten und ich kann jedem nur einen Besuch beim monatlichen Treffen empfehlen. Vielen Dank an die Veranstalter! 

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