Melanie Brosowski Autorin

Rezensionen

Fäkalsprache und ein nicht besonders anspruchsvoller, ja fast liebloser Schreibstil runden das Werk ab, das ich dann nach rund 116 Seiten zur Seite gelegt und nicht mehr zu Ende gelesen habe.

 


Inhalt:

Wir schreiben das Jahr 1977. Thorsten ist 16 und fährt zusammen mit anderen Jugendlichen und Erwachsenen auf eine christliche Familienfreizeit nach Scharbeutz an die Ostsee.

Dort besteht das Leben aus Andachten, schlechtem Essen, seltsamen Gruppenspielen, Alkoholexzessen, homoerotischen Fantasien und anderen Dingen.

 

Kritik:

Hört sich erst mal nach einem ganz normalen Buch an. Für mich ist es das schlechteste Buch, das ich 2014 gelesen habe.

Schon auf dem ersten Blick erscheint mit „Fleckenteufel“ ein Abklatsch von „Feuchtgebiete“ zu sein: das Cover ähnelt sehr dem des Buches von Charlotte Roche.

Inhaltlich ist es meiner Meinung nach noch schlechter. Wie kann man seitenlang über, entschuldigen Sie den Ausdruck, Fürze schreiben?

Eine richtige Story oder Charakterentwicklung habe ich vergeblich gesucht.

Fäkalsprache und ein nicht besonders anspruchsvoller, ja fast liebloser Schreibstil runden das Werk ab, das ich dann nach rund 116 Seiten zur Seite gelegt und nicht mehr zu Ende gelesen habe.

Mir ist meine Zeit zu wertvoll, um sie mit solch einem Buch zu verplempern. Deshalb spare ich mich an dieser Stelle auch den Link zu Amazon. Geben Sie Ihr Geld lieber für etwas Sinnvolleres aus …

 

  • Titel: Fleckenteufel
  • Autor: Heinz Strunk
  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: rororo
  • Erscheinungsjahr: 2009
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499252244
  • ISBN-13: 978-3499252242